Newsletter Nr. 733 - vom Dienstag, 10. März 2026

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Und plötzlich ist die Old Economy wieder gefragt ...

 

Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,

ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber 2026 ist gerade mal zehn Wochen alt und es ist schon wieder so viel passiert, dass es eigentlich für ein ganzes Jahr reicht: Angefangen mit Venezuela, wo sich die USA überraschend Staatspräsident Maduro geschnappt haben, gefolgt von den Trump‘schen Grönland-Ambitionen sowie der nächsten Zollwut-Episode und nun auch noch ein neuer Krieg im Nahen Osten, inklusive explodierender Ölpreise – als wäre der anhaltende Konflikt in der Ukraine nicht schlimm genug.

Fast schon nebenbei treibt inzwischen auch noch das Thema KI den Börsianern Sorgenfalten auf die Stirn. Es ist noch gar nicht lange her, da wurde alles in den Himmel gelobt, was nur im Entferntesten mit künstlicher Intelligenz zu tun hat. Nun dominieren hier eher Ängste die Schlagzeilen: Ängste, ob sich die riesigen Investitionen jemals auszahlen werden. Ängste, welche Branchen wohl unter die KI-Räder kommen. Bis hin zu Ängsten, dass der massive Einsatz von künstlicher Intelligenz zwar viele Unternehmen hochprofitabel macht, dafür der Welt aber Massenarbeitslosigkeit beschert.

An schlimmen Nachrichten und düsteren Prognosen mangelt es derzeit also wahrlich nicht. Und weder Mensch noch KI kann vorhersehen, wie es bei all den Themen genau weitergehen wird. Aber Sie kennen mich – wenn ich zwei Dinge in über 40 Jahren Börse gelernt habe, dann erstens: dass Kurzschlussreaktionen bei Aktien selten eine gute Idee sind. Und zweitens: dass sich Optimismus langfristig auszahlt!

Mein Appell wird Sie deshalb nicht überraschen: Bleiben Sie zuversichtlich und bleiben Sie in Qualitätsaktien investiert! Und wer Pulver trocken hat, kann durchaus bei gebeutelten Titeln mutig zugreifen.

Apropos gebeutelt: Zuletzt konnte man schön beobachten, dass die lange von vielen verschmähte „Old Economy“ allen Turbulenzen zum Trotz zu einem Comeback ansetzt. Denn während bei Technologiewerten offenbar ein bisschen die Luft raus ist und Softwareaktien teils regelrecht abgestürzt sind, ziehen viele Konsum-, Gesundheits- und Energiewerte an. Mich wundert das nicht, denn KI hin und Hiobsbotschaften her: Menschen essen und trinken nun mal „für ihr Leben gern“, Millionen Babys machen weiter Tag und Nacht die Windeln voll, ohne Energie steht die Weltwirtschaft still und ohne Gesundheit ist sowie alles nichts!

In diesem Sinne
Ihr

P.S: In diesen Tagen wird bei uns in Stuttgart natürlich sehr oft zum steigenden Ölpreis nachgefragt, auch hier ist es sehr wichtig keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, sondern die Entwicklung langfristig zu betrachten:

Wenn die „ganze Aktienwelt“ plötzlich nur noch auf den Ölpreis schaut …
Wenn der Ölpreis kurzfristig sehr stark schwankt, dann schaut plötzlich „die ganze Aktienwelt“ nur noch auf den Ölpreis. Bei schnell steigenden Ölpreisen wie wir sie derzeit erleben, reagieren die Börsen meist mit fallenden Aktienkursen. Kurzfristig. Langfristig haben die Ölpreis-Schwankungen aber keinen großen Einfluss auf die Entwicklung der Aktienmärkte.

Langfristig gesehen schwanken die Ölpreise schon immer sehr stark:
Mal sind sie höher, mal niedriger. Im Juli 2008 waren wir sogar schon einmal bei 147 US-Dollar pro Barrel (1 Barrel = 159 Liter), Ende 2008 durch die Finanzkrise fiel der Ölpreis auf nur noch 35 US-Dollar pro Barrel. 2022 hatten wir auch schon einen explosionsartigen Anstieg auf rund 135 US-Dollar pro Barrel (Ukraine-Krieg). Während der COVID-Pandemie fiel der Ölpreis wieder auf rund 20 US-Dollar pro Barrel, an einem Tag sogar unter Null! Aktuell sind wir bei 103 US-Dollar pro Barrel.

Ein Blick auf die Zahlen am Beispiel des Dow Jones: Im Jahr 2007 stand der Dow Jones bei ungefähr 13.000 Punkten, heute liegt er bei über 48.000 Punkten. Das bedeutet: Trotz vieler Krisen und trotz stark schwankender Ölpreise notiert der Dow Jones seit 2007 fast schon viermal so hoch wie damals.

Fazit: Extrem schwankende Ölpreise können kurzfristig für Unruhe sorgen. Langfristig zeigen die Aktienmärkte jedoch einen klaren Aufwärtstrend – daher besteht kein Grund zur Sorge, eher eine Chance zum Nachkauf.

Wie ist Ihre Meinung zu den aktuellen Kapriolen des Ölpreises? Schreiben Sie mir persönlich: E-Mail an den Chef ...

Sie sind tatsächlich noch kein Leser des Stuttgarter Aktienbriefes – der Pflichtlektüre für Langfriststrategen, in Krisenzeiten auch das “Beruhigungsblätte aus Stuttgart” genannt? Oder sind Sie vielleicht sogar ein ehemaliger Leser?

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Und so urteilen unsere Leser:

Sie sind schon Teil unserer Familie!
„… wenn ich mich noch recht erinnere, bin ich 1998/1999 über meinen Schwager zu ihnen gekommen. So lange sind SIE nun schon Teil unserer Familie. Ich kann nun wirklich nicht sagen, dass mich die Weltlage, sowie die politischen und wirtschaftlichen Umstände kalt lassen. Es hat sich aber über die vielen Jahre und Krisen hinweg eine stabile, zuverlässige und vertrauensvolle Verbindung zu unseren Wertpapieren aufgebaut. Wir glauben an das, was wir gekauft, und in was wir investiert haben – und SIE waren dabei immer der verlässliche Wegweiser. Herzlichen Dank für die wertvolle Unterstützung – in der Vergangenheit und in der Zukunft! Ihr treuer Leser Horst W. aus der Nähe von Augsburg …“

Momentan schaue ich wieder öfter drauf

Liebes Börse Aktuell Team, in meinem Büro zwischen den Bildern meiner Enkeln hängt das wichtigste Bild/Poster und immer wenn es "knallt" oder sonst etwas auf dieser Welt passiert, schaue ich auf das "Dow Jones" Poster und lehne mich dann entspannt zurück. Das ist mein "Beruhigungs-Chart" und dann denke ich an die vielen guten Ratschläge und Empfehlungen von euch und schon schmeckt mir mein Kaffee wieder. Leider endet mein Chart 2022, könnt ihr mir bitte den aktuellen Chart wieder zukommen lassen? Momentan schaue ich wieder öfter drauf. Danke schon mal und euch allen eine gute Zeit in einer leider sehr aufgeheizten Welt. Grüße aus Freising, Wolfgang Ernst

Anm. der Redaktion: Das neue "50.000er Plakat" ist schon unterwegs zu Ihnen. Wer noch keines hat oder auch eines verschenken will, der kann sich hier gerne noch ein Rest-Exemplar kostenlos bestellen ...

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