Constellation Software: viel Luft nach oben!

Aushalten UND ausnutzen.
Wer kennt das nicht: Man legt sich eine aussichtsreiche Aktie ins Depot, und kurz danach geht der Kurs erst einmal in den Sinkflug über. Uns ist das mit Constellation Software passiert, die wir im Mai 2025 auf vier Diamanten aufgestuft haben. So etwas ist ärgerlich, vor allem da es für diese mustergültige Aktie der erste größte Rückschlag ist. Und wichtig: Er ändert nichts an den guten Perspektiven der Softwareholding. Vielleicht ist das sogar gerade eine Einstiegschance?
Bevor wir auf diese Frage eingehen, kurz ein Blick auf die Gründe der Korrektur: Diese wurde zum einen durch den Rücktritt des Firmengründers Mark Leonard ausgelöst; der 69-Jährige legte im September aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Konzernchef nieder. Zweitens bereitet den Börsianern die Entwicklung von KI Sorge, die gerade in Nischenbereichen dem Unternehmen Konkurrenz machen könnte. Constellation Software hat sich darauf konzentriert, kleine Softwarefirmen zu schlucken – vor allem solche, die eine führende Position in einem Spezialbereich haben.
Für die erste Herausforderung gibt es bereits eine Lösung: Mark Miller hat die Firmenleitung übernommen. Miller arbeitet seit über zwei Jahrzehnten bei Constellation und gilt als stabilisierender Faktor im Unternehmen. Eine seiner ersten Aufgaben wird es sein, die Bedenken in Sachen KI auszuräumen. Oder noch besser: sie ins Gegenteil umzukehren und als Chance zu begreifen! Denn natürlich kann künstliche Intelligenz auch dabei helfen, dass Nischensoftware den Kunden noch besser unter die Arme greift. Daher bleibt Constellation Software in unseren Augen ein aussichtsreiches Investment. Und zwar eines mit jeder Menge Aufholpotenzial: Bis zum Allzeithoch bei fast 5.200 kanadischen Dollar muss die Aktie 90 Prozent zulegen. Wir können uns durchaus vorstellen, dass die kanadische Beteiligungsgesellschaft diese Marke früher oder später knacken wird! Daher gilt: Wer die Aktie bereits im Depot hat, sollte alles dafür geben, den aktuellen Rückschlag auszuhalten. Oder noch besser: die niedrigen Kurse zum Nachkauf nutzen! Wer neu einsteigen will, kann das tiefe Niveau natürlich ebenfalls (aus)nutzen!
Visits: 175
