Fuchs: zuverlässiger Zahler

Dividende steigt wie geschmiert.
Die Aktie des Mannheimer Schmierstoffherstellers erweist sich für Dauerinvestoren als ziemlich zähe Angelegenheit. Immerhin ist das Kurstief von 2022 überwunden, aber unter dem Strich geht es jetzt doch schon lange seitwärts. Immerhin fließt die Dividende zuverlässig und liegt aktuell bei 3 Prozent – womit sie jede festverzinsliche Bundesanleihe schlägt. Was aber die aktuelle Dividendenrendite nicht zeigt: Die Ausschüttung steigt seit über zwei Jahrzehnten ununterbrochen. Auf der Hauptversammlung am 7. Mai wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Dividende von 1,26 Euro pro Aktie und damit die 24. Erhöhung in Folge beschlossen; damit steigt das Unternehmen nächstes Jahr voraussichtlich in den elitären Kreis der Dividendenaristokraten auf.
Der eine oder andere wird sich jetzt vielleicht fragen: Die Dividende ist doch nur ein Zubrot, was nützt mir die, wenn die Aktie nicht steigt? Kurzfristig tatsächlich wenig, langfristig kann sie jedoch eine enorme Wirkung entfalten. Beispiel: Ein Anleger, der die Aktie im Jahr der ersten Erhöhung gekauft hat, also 2003, der bezahlte damals (splitbereinigt) 1,20 Euro für die Aktie. Konkret bedeutet das für ihn, das er inzwischen eine persönliche Dividendenrendite von über 100 Prozent auf sein damals eingesetztes Kapital erhält! Neueinsteigern zeigt das, was beim weltgrößten unabhängigen Schmierstoffhersteller mit etwas Geduld im Laufe der Zeit möglich ist – zum Beispiel auch, dass die Aktie wieder steigt!
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