Mastercard: überzeugt kurz- und langfristig!

Zweistellig ist die Regel.
Es ist schon beeindruckend, in welch zuverlässigem Tempo Mastercard wächst. Im zweiten Quartal legten sowohl Umsatz (plus 14 Prozent) als auch Gewinn (plus 19 Prozent) zweistellig zu. Dass das kein positiver Einzelfall war, zeigt der Blick auf die Ergebnisse der vergangenen fünf Jahre, in denen Umsatz und Gewinn ebenfalls zweistellig kletterten. Und bei den Prognosen ergibt sich das gleiche Bild: In jedem der nächsten fünf Jahre erwarten Branchenexperten zweistellige Zuwächse in beiden Disziplinen.
Aber kommen wir noch mal auf das abgelaufene zweite Geschäftsquartal zurück. Der Kreditgartengigant hat mit seinen Ergebnissen nicht nur die Erwartungen der Analysten übertroffen, sondern auch kräftig investiert – und zwar in sich selbst: Für 4,9 Milliarden Dollar hat man fast zehn Millionen eigene Aktien vom Markt gefischt. So etwas gilt als indirekte Dividendenzahlung, da sich damit anschließend der Firmengewinn auf weniger Anteilscheine verteilt und diese damit wertvoller werden. Aber es gab auch eine „echte“ Dividende, 771 Millionen Dollar flossen direkt an die Aktionäre.
Ein Blick auf die Aktie: Langfristig ist die Kursentwicklung sowieso über jeden Zweifel erhaben, aber auch kurzfristig überzeugt Mastercard. Die Kursschwäche, die im Herbst vergangenen Jahres begann, ist fast aufgeholt. Da der Konzern weiter vom Bargeldlos-Boom profitieren dürfte, bleibt die Aktie ein interessantes Investment für Langfristanleger.
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