McDonald’s tauscht US-Chef aus

Alle vier Stunden ein neues Restaurant.
Umsatz plus vier Prozent, Gewinn plus fünf Prozent – so lauten die Ergebnisse des Hamburger-Braters fürs abgelaufene Quartal. Besonders gut läuft es momentan im internationalen Geschäft. Alle vier Stunden wird irgendwo auf der Welt eine neue Filiale mit dem „goldenen M“ eröffnet, bis Ende 2027 soll es insgesamt 50.000 McDonald‘s-Niederlassungen geben (derzeit sind es über 45.000). Am besten klappt es aktuell in Japan, aber auch in Australien, Großbritannien und bei uns in Deutschland. Hingegen treten die Erlöse der 14.000 Restaurants auf dem Heimatmarkt USA eher auf der Stelle. Zahlreiche Werbeaktionen haben die eigenen Mitarbeiter in den Filialen überfordert, was teilweise zu langen Wartezeiten bei den Kunden führte. Außerdem machen einkommensschwächere Kunden derzeit mitunter einen Bogen um die Kette, weil zuletzt doch eher die hochpreisigen Burger im Vordergrund standen. Ein Unter-Drei-Dollar-Menü soll hier gegensteuern, außerdem tauscht Konzernlenker Chris Kempczinski den USA-Chef aus.
Auf lange Sicht sind solche Herausforderungen jedoch nichts Neues bei der unangefochtenen Nummer 1 bei Fast Food. Wir sind überzeugt, dass McDonald’s auch in Zukunft die richtigen Weichen fürs weitere Wachstum stellt und uns Langfristinvestoren einen weiter steigenden Aktienkurs serviert.
Views: 162
