Coca-Cola plant erneut Costa-Verkauf

Mr. Pibb feiert Erfolge.
Schon vor gut einem Jahr hatte Coca-Cola seine Kaffeetochter Costa ins Schaufenster gestellt. Weil sich der fünf Milliarden Dollar schwere Zukauf aus dem Jahr 2018 nicht so gut entwickelte wie erhofft, wollte man sich wieder davon trennen. Die Angebote für die britische Kaffeehauskette und ihre 2.700 Filialen blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück und der Verkaufsprozess wurde erst einmal gestoppt. Nun strebt der Getränkeriese angeblich einen neuen Anlauf an.
Im Kaffeesegment läuft es also nicht besonders gut, die Anleger stört das jedoch wenig – weil sich das weitaus bedeutendere Kerngeschäft mit kalten Getränken umso besser entwickelt: Nach 13 Milliarden Dollar Gewinn im letzten Jahr dürften es für Coca-Cola 2026 über 14 Milliarden und nächstes Jahr mehr als 15 Milliarden Dollar werden.
Einen Beitrag für das Wachstum liefert die revitalisierte Marke Mr. Pibb. Die würzige Kirschlimonade, ursprünglich 1972 auf den Markt gebracht und später in Pibb Xtra umbenannt, wurde neu lanciert, unter anderem mit deutlich mehr Koffein oder ohne Zucker. Die Wachstumsraten lagen hier zuletzt bei 20 Prozent.
Insgesamt verfügt Coca-Cola über mehr als 200 Marken, 32 davon bringen Milliardenumsätze. Damit ist unser Wachstumskonzern sehr breit aufgestellt und kann Schwächen – wie aktuell Costa – gut auffangen. Genau solche substanzstarken Unternehmen mit stetigem Wachstum eignen sich ideal für Daueranleger!
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