Wie Geld anlegen für den Enkel?
Leserfrage: Seit kurzem bin ich stolzer Opa. Ich würde meinem Enkel gerne eine kleine Auswahl an Wachstumsaktien zusammenstellen – was muss ich beachten?
Antwort: Zunächst einmal ist das natürlich eine tolle Idee, großes Lob dafür aus der Redaktion! Denn unsere Wachstumsstrategie funktioniert eben nun mal am allerbesten bei einem möglichst langen Anlagehorizont – und der kann naturgemäß nicht größer sein als bei einem Neugeborenen. Da werden dann auch zwischenzeitliche Börsenschwächen ganz einfach ausgesessen, weil der Juniordepot-Inhaber zumindest in den ersten Jahren noch gar keine Ahnung von seinem Glück haben dürfte. Einen gelasseneren Anleger kann man sich insofern kaum wünschen!
Beim Aufbau zu beachten sind aus unserer Sicht im Grunde die gleichen Kriterien wie auch beim eigenen Depot, zum Beispiel ausschließlich Qualitätsaktien zu kaufen. Zudem sollte Wert gelegt werden auf eine solide Länder- und Branchenmischung. Auch wenn man bei einem Nachwuchsdepot tendenziell mehr auf Wachstum und weniger auf Dividenden setzen könnte, sollten also auch hier nicht ausschließlich Tech-Aktien gekauft werden. Einen besonderen Reiz bieten Anteilscheine von Unternehmen, zu dem beim Kind beziehungsweise Enkel im Laufe der Zeit ein persönlicher Bezug entstehen könnte, etwa Walt Disney, L’Oréal oder Alphabet. Der Vorteil: So kann dem Nachwuchs irgendwann geradezu spielerisch der große Vorteil der Börse erklärt werden. Eine Auswahl solcher Titel finden Sie in der neuen Ausgabe des Stuttgarter Aktienbriefs, die im Laufe der Woche in Ihrem Briefkasten landen wird. Wir wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie!
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