Mastercard: Die Wachstumsstory geht weiter

Dauerläuferaktie mit Abschlag.
Der Ausdruck „Global Player“ ist bereits seit einiger Zeit fester Bestandteil der deutschen Sprache und steht für Unternehmen, die weltweit tätig sind. In diese Kategorie fallen viele unserer Wachstumskonzerne, so auch Mastercard. Der Kreditkartengigant ist nach eigener Angabe in sage und schreibe rund 200 Ländern weltweit vertreten. Man kann also quasi auch noch „im hintersten Winkel“ des Erdballs mit seiner Mastercard bezahlen.
Wie stark die Geschäfte bei unserem Fünf-Diamanten-Unternehmen laufen, belegen eindrucksvoll die Zahlen für 2025: Umsatz und Gewinn sind jeweils um 16 Prozent und damit erneut zweistellig gestiegen! Dass die Mastercard-Aktie zuletzt etwas unter Druck gekommen ist, dürfte einer Äußerung von US-Präsident Trump geschuldet sein. Er forderte, dass Kreditkartenzinsen gedeckelt werden sollen. Nach Ansicht des Staatsoberhauptes würde durch diesen Schritt vielen Amerikanern, die ja bekanntlich besonders gern auf Pump konsumieren, ein erschwinglicherer Lebensstil ermöglicht werden. Ob diese Forderung aber auch tatsächlich umgesetzt wird, steht derzeit in den Sternen. Zudem entfällt mehr als die Hälfte der Einnahmen von Mastercard auf Märkte außerhalb der USA. Ein weiterer Grund für den jüngsten Kursrückgang ist die allgemeine Sorge davor, dass KI vielen Geschäftsmodellen das Wasser abgraben könnte. Im Falle von Mastercard glauben wir aber nicht, dass dieses über Jahrzehnte aufgebaute Geschäftsmodell einfach so über den Haufen geworfen werden kann!
Blickt man auf die Umsatz- und Gewinnschätzungen der Experten für die kommenden Jahre, kann man sich als Mastercard-Aktionär recht entspannt zurücklehnen: Auch künftig wird mit zweistelligen Wachstumsraten gerechnet! Die Aktie gibt es derweil mit einem Abschlag von knapp 20 Prozent auf den Höchstkurs. Wir können uns gut vorstellen, dass dies nicht allzu lange der Fall sein wird. Ein neues Allzeithoch dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
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