Heineken erhöht Zwischendividende

Bierriese profitiert von Wachstum in Asien und Afrika.
Eigentlich hatten die Analysten damit gerechnet, dass Heineken im jüngsten Quartal etwas weniger Bier verkauft als im Vorjahreszeitraum – doch dem niederländischen Brauriesen ist es gelungen, das Absatzvolumen um immerhin zwei Prozent zu steigern. Es sind vor allem asiatische und afrikanische Länder, die Heineken derzeit Wachstum bescheren. Während der Bierdurst in Europa und den USA weiter schwächelt, verzeichnet der Konzern in Ländern wie Vietnam eine deutlich steigende Nachfrage nach dem Gerstensaft.
Unter dem Strich bescherte der Zeitraum April bis Juni fünf Prozent mehr Umsatz und einen bereinigten Gewinn von 1,3 Milliarden Euro, was einem Anstieg von sieben Prozent entspricht. Bei der Zwischendividende legt Heineken entsprechend auch eine Runde drauf: Am 17. August fließen 76 Cent je Aktie, nach 74 Cent im letzten Sommer. Im Mai folgt dann die deutlich höhere Schlussdividende.
Die Heineken-Aktie hat seit Jahresanfang knapp 15 Prozent zugelegt und bleibt aus unserer Sicht ein interessantes Investment mit weiterem Aufholpotenzial.
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