Alphabet geht ins All

Google greift nach den Sternen.
… zumindest beim Thema künstliche Intelligenz. Mit dem „Project Suncatcher“ schickt die Alphabet-Tochter einen ersten Testsatelliten ins All. An Bord befinden sich vier hauseigene KI-Chips, sogenannte Tensor Processing Units (TPUs), die unter realen Bedingungen zeigen sollen, ob sich Rechenzentren für künstliche Intelligenz künftig auch im Weltraum betreiben lassen.
Das Ganze klingt spektakulär, hat aber einen handfesten Grund: Im All steht Sonnenenergie nahezu rund um die Uhr zur Verfügung. Laut Experten können Solarpaneele dort deswegen bis zu achtmal mehr Energie erzeugen als auf der Erde. Gleichzeitig könnten künftige Satelliten über Laser miteinander verbunden werden und so große KI-Rechenzentren im Orbit bilden. Noch ist das allerdings Zukunftsmusik. Beim ersten Test geht es vor allem darum, wie die Chips mit Strahlung, Vibrationen und den extremen Temperaturen zurechtkommen und ob sich die entstehende Wärme ausreichend abführen lässt.
Für Alphabet ist das ein weiteres spannendes Zukunftsprojekt. Und während der Konzern im All nach neuen Möglichkeiten sucht, steht auch die Aktie kurz davor, neue Höhen zu erreichen: Bis zum All-Zeithoch fehlt nicht mehr viel.

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