Air Liquide kauft sich in großem Umfang selbst

Neuer Schwung für lupenreinen Langfristchart.
Nur wenige Aktien entwickeln sich an der Börse derart konstant nach oben wie Air Liquide. Der französische Industriegasriese versteht es aber nicht nur mit der Kursperformance, sondern auch durch regelmäßige Dividendenerhöhungen seit Jahrzehnten, einen Mehrwert für die Anteilseigner zu schaffen. Nach der erneuten Ausgabe von Gratisaktien in diesem Sommer folgte nun eine weitere erfreuliche Ankündigung des Konzernmanagements: Für die beiden kommenden Jahre stehen rund vier Milliarden Euro bereit, um eigene Anteile aufzukaufen. Damit nutzt das Unternehmen zum ersten Mal in seiner traditionsreichen Geschichte die Möglichkeit, die Nachfrage nach der Aktie zusätzlich anzutreiben. Nötig wäre dies angesichts des astreinen Aufwärtstrends zwar nicht unbedingt, allerdings wird sich dagegen sicherlich auch kein Aktionär wehren.
Zumal diese Ankündigung einherging mit einem ambitionierten Mittelfristplan: Demnach sollen unter anderem wegen der weiterwachsenden Nachfrage aus dem Halbleitersektor die Gewinnmarge vergrößert werden, der Überschuss bis 2030 jeweils zweistellig zulegen und die Aktionäre davon stets rund 60 Prozent als Dividende ausgeschüttet bekommen. Insgesamt dürften dadurch bis Ende des Jahrzehnts 40 Milliarden Euro zusammenkommen, die entweder an die Aktionäre (Dividenden und Rückkäufe) oder in die Konzernexpansion (Übernahmen und Investitionen) fließen. Air Liquide bleibt also auf klarem Wachstumskurs, weshalb vieles dafürspricht, dass auch die Aktie ihre sehenswerte Entwicklung fortsetzt!
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