Brandmaiers Kommentar
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Energieschub voraus!
 

Liebe Leserinnen und Leser,

während wir in Deutschland über Elektroautos, Feinstaub und Atomausstieg diskutieren, nimmt der Energie­verbrauch rund um den Globus weiter kräftig zu. Grund ist der Faktor Mensch: Bis 2040 wird die Weltbevölkerung von heute 7,3 Milliarden auf voraussichtlich über 9 Milliarden Menschen wachsen. Mehr Menschen bedeuten mehr Energiebedarf.

Auch der Lebensstandard steigt. Laut der OECD gehören heute etwa zwei Milliarden Menschen zur sogenannten Mittelschicht, das sind die, die zwischen zehn und einhundert Dollar am Tag ausgeben können. Bis 2030 soll sich die Zahl auf fast vier Milliarden Menschen verdoppeln.

Mehr Menschen + steigender Lebensstandard = mehr Geld für den Konsum. Das führt zu einem höheren Energiebedarf der Firmen, um die Nachfrage zu befriedigen. Zum Beispiel, um Lebensmittel zu produzieren, Windeln herzustellen oder ganz einfach die Haushalte mit Strom zu versorgen. Und nicht zu vergessen das Internet, das unaufhaltsam wächst. Wäre das Internet ein Land, hätte es den weltweit sechsthöchsten Stromverbrauch. Wenn man bedenkt, dass sich die Datenmenge alle ein bis zwei Jahre verdoppelt, wird auch der Stromverbrauch im „Cyberland“ noch gewaltig wachsen.

Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass bis 2040 rund 30 Prozent mehr Energie verbraucht werden. Das ist etwa so viel, wie wenn die heutige Welt noch mal ein Nord- und Lateinamerika hinzubekäme.

Die Krux an der Sache: Das Energiegeschäft ist alles andere als einfach. Rohstoffpreise für Öl, Gas, Kohle, Erze und anderes unterliegen teils heftigen Schwankungen. Oder denken Sie an die hitzigen Diskussionen bei den neuen Energieformen: Wind, Solar und Co. sind zwar sauberer, liefern aber unzuverlässiger Strom oder schaden der Umwelt manchmal in anderer Form. Vermutlich werden sich die Politiker in den nächsten Jahren noch viele ideologische Grabenkämpfe liefern.

Das kann uns aber egal sein, wenn wir Börsianer uns nicht in Details verlieren, sondern uns auf die langfristigen Chancen konzentrieren. Und die hat die Branche ohne Zweifel. Wichtig ist, zu erkennen, dass die Menschheit generell mehr Energie benötigen wird – und das ist ein echter Megatrend!

Viel Energie für Ihr Depot wünscht

Joachim

 

 

 

 

Ihr Joachim Brandmaier

  Joachim Brandmaier (55):
„Energie ist ein Mega­trend, deshalb haben wir uns in dieser Ausgabe mit Aktien aus den Bereichen Strom, Öl, Gas und Rohstoffe befasst.“

Stand: 09.11.2017

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Nix

 

Amerikanischer Leitindex Dow Jones: Endstation 20.000?Nix

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Sie wissen, dass ich kein Erbsenzähler bin. Deshalb kommt es mir gar nicht so sehr darauf an, ob der Dow Jones gerade über oder unter der 20.000-Punkte-Marke steht, wenn Sie diese Zeilen lesen. Wichtig ist, dass die Aktien wieder einmal gezeigt haben, dass sich ihr Kauf langfristig lohnt.

Als ich um den Jahrtausendwechsel herum meine Prognose „Dow 20.000“ aufgestellt habe, war das für viele Leser sicher eine gewagte These. Der Weg schien extrem weit und die Kurse hatten bereits ordentlich zugelegt. Für mich hingegen war es einfach nur Mathematik. Zugegeben: Ich hatte damals gedacht, der Index käme deutlich schneller bei 20.000 an. Aber man muss sich eines vor Augen führen: Der Dow hat das Ziel letztlich erreicht – trotz geplatzter Internetblase, trotz Terroranschlägen, trotz Euroschuldenkrise und trotz Immobilienkrise.

DowZwischenzeitlich sah es wirklich böse aus. Umso mehr freue ich mich jetzt über die vielen Zuschriften, in denen die Leser meine einstige Prognose aufgreifen. Der eine gratuliert mir, der andere mahnt die Verspätung an und wieder ein anderer fragt nach dem nächsten Ziel. Und damit sind wir beim Thema: Für den Dow Jones sind die 20.000 natürlich NICHT die Endstation! Dem Dow ist die Zahl 20.000 soegalwie nur irgendwas. Die Zahl ergibt sich einfach aus den Kursen der 30 enthaltenen Aktien – und wenn diese weitersteigen, steigt auch der Dow weiter. Aber wie weit?

Nehmen wir als Anhaltspunkt die durchschnittliche Entwicklung des amerikanischen Börsenleitbarometers für die letzten 30 Jahre. Im Schnitt hat der Dow Jones seit Anfang 1987 gut 8 Prozent pro Jahr zugelegt (zuzüglich Dividenden!). Geht das so weiter, notiert er in 30 Jahren bei?

Man kann es sich kaum vorstellen, weil das Gehirn einem bei der Vorstellung einen Streich spielt. Aber der Taschenrechner gibt eindeutig Auskunft: bei über 200.000 Punkten. Zweihunderttausend! Wegen meiner schwäbischen Vorsicht und in der Vorausahnung all der zukünftigen Stolpersteine will ich für die nächste Etappe aber nicht ganz so hoch greifen. Meine – bescheidene – Prognose lautet deshalb: Dow 40.000!

In diesem Sinne
Ihr

Joachim

 

 

 

 

 

Joachim Brandmaier

 

P.S.: Mitmachen lohnt sich:
Dow Jones 20.000 - Endstation? Oder gibt der Dow Jones jetzt erst so richtig Gas? Welche US-Aktien schon viel zu weit gestiegen sind und welche noch gehörig Nachholpotential haben, lesen Sie in den Ausgaben des Stuttgarter

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Leserzuschriften zum Dow Jones 20.000:

Dow Jones 20.000 Punkte
Sehr geehrter Herr Brandmaier, es ist tatsächlich eingetreten. Der Dow Jones hat Ihre kühne Vorhersage tatsächlich heute wahr werden lassen. Irgendwie musste ich lächeln, als ich heute sah, wo der Dow steht. Einmal, weil Ihre Prognose eingetroffen ist, auf der anderen Seite, weil ich mich mal wieder als "Experte" bewiesen habe. Schrieb ich doch im Dezember an Sie, dass ich glaube, es würde im Januar wieder deutlich nach unten gehen - und jetzt! Gut dass es Sie und Ihr Team gibt, mit Ihrem unerschütterlichen Optimismus. Nur das hat mich davon abgehalten, nach der Vereidigung von Donald Trumpp, mein gesamtes Depot aufzulösen. Und so freue ich mich auch heute wieder bei dem Blick in mein Depot. Es ist noch da und wächst. Auf zum Weg bis zu den 40 000 Punkten! Freundliche Grüße Thomas S. aus Rottenburg

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Stand: 26.01.2016