Brandmaiers Kommentar
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So schnell kann’s gehen
 

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist immer wieder faszinierend, wie schnell der Wind an der Börse drehen kann. Erinnern Sie sich noch, was ich Ihnen in Ausgabe 2 an dieser Stelle geschrieben habe? „Auf Regen folgt Sonnenschein!“ lautete mein etwas flapsiger Tipp an all jene, die vom Börsenjahr 2018 gefrustet waren. Und die Sonne ging an den Märkten tatsächlich wieder auf – schneller, als viele erwartet hatten.

Der US-Aktienmarkt verbuchte im Januar und Februar prozentual zweistellige Kursgewinne – damit ist die Wall Street so gut in das Jahr gestartet wie seit 1991 nicht mehr! Vom Tief im Dezember ist der Dow zwischenzeitlich um fast 20 Prozent gestiegen – es fehlen gerade mal noch 5 Prozent bis zu einem neuen Allzeithoch.

Wahrscheinlich schauen jetzt wieder einmal viele Anleger verdutzt aus der Wäsche. Und zwar die, die sich um den Jahreswechsel gedacht haben: „Ich geh lieber mal auf Nummer sicher und verkaufe, bevor es noch weiter abwärtsgeht.“ Oder auch die, die mit ihrem Geld auf der Lauer lagen und auf noch tiefere Kurse warteten, sich dann aber letztlich doch nicht getraut haben, zuzugreifen. Solche Timingversuche gehen eben nur allzu oft schief.

Denn die ersten Kursanstiege nach einer Schwächephase sind oft die stärksten, das habe ich in meinen 35 Jahren an der Börse immer wieder festgestellt. Zahlreiche Statistiken untermauern, dass es unheimlich wichtig ist, bei diesen rasanten Erholungsphasen mit von der Partie zu sein. Dazu ein Beispiel: Wer in den letzten zehn Jahren auf europäische Aktien gesetzt hat, kommt auf eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent pro Jahr – aber nur, wenn er die ganze Zeit über investiert geblieben ist. Hat der Anleger nur die zehn besten Tage verpasst, schrumpft die Rendite auf 4,3 Prozent zusammen. Ohne die besten 20 Tage war es gerade mal noch 1,0 Prozent!

Es steckt also schon viel Wahrheit in einem meiner liebsten Börsensprüche: „Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen!“

In diesem Sinne

Joachim

 

 

 

 

Ihr Joachim Brandmaier

 

 

 

 

Joachim Brandmaier (57):
„Vergessen Sie alle Timingversuche! Selbst wenn man vereinzelt damit Glück hat – auf Dauer schadet es der Rendite.“

Stand: 14.03.2019

 

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