Kaufen wenn Kanonen donnern?

Kaufen, wenn Kanonen donnern?
Antwort: Ja, auch dann. Denn für Wachstumswerte ist jeder Tag Kauftag!
Sehr geeherte Leser und Leserinnen,
so schlimm kriegerische Auseinandersetzungen mit all ihrem Leid für die Menschen sind, sollte aus Anlegersicht eines vermieden werden: In Panik zu reagieren.
Oder fast noch schlimmer: Bewusst seine erstklassigen Wachstumsaktien zu verkaufen, mit der Absicht dann wieder einzusteigen, wenn die Kurse am Boden sind. Niemand weiß, wie lange und wie tief die Aktien in so einer Situation fallen. In der Vergangenheit war zu beobachten, dass die Börsen beim Ausbruch eines bewaffneten Konflikts zwar zunächst heftig korrigieren können, sich dann aber auch innerhalb kurzer Zeit wieder erholen und kräftig zulegen – wie zum Beispiel im Jahr 2020 beim Ukrainekrieg.
Die Gefahr ist dann groß, dass man als Anleger auf dem falschen Fuß erwischt wird: Man steigt in größter Panik zu tiefen Kursen aus und wird dann von der darauffolgenden Erholung überrascht und verpasst den Wiedereinstieg.
Ein schlechtes Gewissen brauchen echte Wachstums-Strategen – sollten Sie jetzt Kaufen oder Nachkaufen – ganz bestimmt nicht haben: Denn für echte Wachstumsstrategen gilt bekanntlich das alte Sprichwort „Kaufen, wenn Kanonen donnern“ vom Einstiegszeitpunkt her nur bedingt, denn sie kaufen ja schliesslich jeden Tag ganz nach dem Motto „Jeder Tag ist Kauftag!“ Wachstums-Strategen machen den Kaufteitpunkt nicht abhängig davon, ob gerade die größte Krise herrscht oder alles auf eitel Sonnenschein steht. Sondern in erster Linie davon, ob gerade Kaptital zum Anlegen zur Verfügung steht und vor allem ob die Qualität der Unternehmen stimmt.
Mein Ratschlag: Bewahren Sie einen kühlen Kopf und lassen Sie sich nicht von den teilweise heftigen Kursschwankungen nervös machen!
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Ihr

Erste Leserzuschrift:
Hervorragend durch alle Krisen geführt!
Sehr geehrter Herr Brandmaier, gern verlängere ich den Bezug des Stuttgarter Aktienbriefs. Es wäre die größte Dummheit, gerade in turbulenten Zeiten an einer so aktuellen Informationsquelle zu sparen. Sie und Ihr Team haben uns Leser bisher immer mit einem beherzten Optimismus hervorragend durch viele Krisen geführt. Da können sich andere Medien, die nach dem Motto „Schlechte Meldungen verkaufen sich besser“ arbeiten, eine Scheibe davon abschneiden. Viele Grüße und nochmals Dank für eine hervorragende Arbeit, Helmut W. aus Frankfurt.
Wie verhalten Sie sich in diesen Tagen? Schreiben Sie mir: brandmaierj@boerse-aktuell.de
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