Lindt & Sprüngli: Umsatz darbt, was tun?

Rekordgewinn voraus.
Um über zwölf Prozent hat Lindt & Sprüngli seine Preise im ersten Halbjahr angehoben, kein Wunder, dass da manche Kunden sich zurückhaltend beim Einkauf zeigten. Das Ergebnis ist ein kleiner Umsatzrückgang (minus 1 Prozent) im ersten Halbjahr. Und trotzdem ist es gelungen, den Gewinn in den ersten sechs Monaten zu erhöhen (plus 2 Prozent). Unter dem Strich verdiente Lindt knapp 192 Millionen Franken – nach 189 Millionen im Vorjahr. Und die Prognosen fürs Gesamtjahr sind trotz der (momentan) fehlenden Umsatzzuwächse gut, Branchenexperten erwarten für 2026 ein Rekordgewinn von 746 Millionen Franken. Die Zahl zeigt: Den größten Teil des Ertrages fährt Lindt & Sprüngli generell in der zweiten Jahreshälfte ein, da vor allem im Weihnachtsgeschäft.
Fast alle Schokoladenhersteller haben im Frühjahr ihre Preise angehoben, um so die wieder gestiegenen Kakaopreise abzufedern. Dass dadurch viele Goldhasen von Lindt nicht abverkauft wurden, sorgte in den Medien für Schlagzeilen und damit an der Börse für einen fallenden Kurs. Diese saisonalen Einflüsse sind aber nie von Dauer und von daher ist der aktuell gedrückte Aktienkurs eine gute Chance zum Einstieg.
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