Brandmaiers Kommentar …

Die Kartenbestellungen für unsere „Alles Aktien“-Börsentour laufen auf Hochtouren, derzeit gehen bei uns jeden Tag über 100 Kartenbestellungen ein. Vielen Dank dafür! Die Plätze werden knapp. Auf jeden Fall werden bei den Kartenbestellungen unsere Leser bevorzugt. Start der „2026-Alles Aktien-Tour“ ist bereits am Dienstag, den 13. Oktober in der schönen Orangerie in Darmstadt. Sichern Sie sich jetzt ihre Eintrittskarte(n) – Wert 25 Euro, für unsere Leser kostenlos … (Bild aus der Liederhalle Mozartsaal, Brandmaier in Aktion, man beachte den damaligen Stand des Dow Jones-Indexes, schauen Sie mal genau hin. Aus welchem Jahr stammt wohl diese Aufnahme? Bin gespannt, bitte schreiben Sie mir: brandmaierj@boerse-aktuell.de)
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Geisterstunde im Portemonnaie?
Liebe Leserinnen und Leser,
Sie haben es bestimmt längst gemerkt: Das Inflationsgespenst ist zurück! Nachdem es die geldhungrige Spukgestalt eine Zeit lang hat ruhiger angehen lassen, treibt sie dieses Jahr wieder verstärkt ihr Unwesen.
Es sind vor allem die stark gestiegenen Öl- und Gaspreise, die die Inflation schüren. Sie bedeuten höhere Rohstoff- und Transportkosten und fressen sich für gewöhnlich nach und nach durch die Lieferketten und damit am Ende oft in die Supermarktregale. Die Hoffnung ist natürlich, dass das Ganze nur eine vorübergehende Erscheinung bleibt und der Druck nachlässt, sobald sich die Lage in Nahost bessert.
Unabhängig davon ist die Inflation ein Thema, das Anleger immer (!) auf dem Schirm haben sollten. Denn das Gespenst nagt unentwegt und weitgehend unsichtbar an Ihren Ersparnissen: Allein von 2020 bis 2025 lag die offizielle Inflation hierzulande zusammengerechnet bei rund 23 Prozent. Von dem Geld, das in der Zeit zinslos herumlag, kann man sich heute also fast ein Viertel weniger leisten als 2020. Sprich: 10.000 Euro schrumpften gewissermaßen auf 7.700 Euro zusammen.

Heimlich, still und leise: 10.000 Euro, die seit 2020 unverzinst vor sich hin vegetierten, hatten Ende 2025 nur noch eine Kaufkraft von rund 7.700 Euro. Und dieses Jahr beschert die Inflation laut Prognosen wohl einen weiteren Schwund von rund drei Prozent.
Hätte man das Kapital dagegen an der Börse arbeiten lassen, könnte man sich heute nicht weniger, sondern deutlich mehr leisten – und das wohlgemerkt trotz Corona, Ukrainekrieg, Zoll-Chaos und anderer Krisen: Der Dow Jones zum Beispiel hat seit 2020 um 80 Prozent zugelegt. Da verliert das Inflationsgespenst durchaus an Schrecken. Vor allem aber spielen Aktien langfristig ihre Stärken aus. In den USA lag die Inflationsrate seit dem Jahr 1900 im Schnitt bei jährlich 2,9 Prozent. Selbst wenn man diese Geldentwertung von den Aktienrenditen abzieht, blieben dem Anleger unterm Strich 6,6 Prozent Plus pro Jahr! Und diese 6,6 Prozent machen zum Beispiel in 20 Jahren aus 10.000 Euro fast 36.000 Euro.
Eine Garantie für die Zukunft ist das selbstverständlich nicht. Aber dass das Inflationsgespenst weiter herumspukt und heimlich an Ihrem Geld nagt, ist ganz sicher kein Hokuspokus. Und dass Qualitätsaktien auf Dauer die beste Möglichkeit sind, seine Kaufkraft zu erhalten und die Ersparnisse sogar zu vermehren, auch nicht! In der kommenden Ausgabe des Stuttgarter Aktienbriefes stelle ich Ihnen wieder viele davon vor.
In diesem Sinne,
ich wünche Ihnen noch eine wunderschöne Börsenwoche,
Ihr

Joachim Brandmaier und das gesamte Team des Stuttgarter Aktienbriefes
PS: Sie sind noch kein Leser des Stuttgarter Aktienbriefes – unserer Pflichtlektüre für überzeugte Langfristanleger? Dann machen Sie doch einfach erst einmal zur Probe bei uns mit. Werden auch Sie einer von über 26.000 Lesern in ganz Deutschland, die langfristig auf Qualitäts- und Wachstumsaktien setzen.
Und wer weiß: Vielleicht sehen wir uns schon ab Oktober persönlich auf unserer großen Börsentour! Alle Fakten, etwa wie Sie an welche Tickets nochkommen, gibt‘s hier …
Aktuelle Leserbriefe in dieser Woche:

Außerirdisch gut: Der Stuttgarter Aktienbrief in Namibia
Sehr geehrtes Börsenteam, in Namibia habe ich in meinem Urlaub auch den Hoba-Meteoriten besucht. Da dort kein Wachstumswert seine Zentrale hat, habe ich eine Coca-Cola Flasche neben mir plaziert, um ein wenig Wachstumstrategie ins Bild zu bekommen. Vielleicht kommt ja so auch mal etwas außerirdisches auf die Titelseite des Stuttgarter Börsenbriefs. Der Hoba Meteorit ist der größte gefundene Meteorit auf der Erde und hat eine Masse von ca. 55 Tonnen. Seiner Maße sind ca. (2.7 x 2,7 x 0,9) m. Er ist vor ca. 80.000 Jahren flach auf die Erde gestürzt und hat keinen mehr sichtbaren Krater hinterlassen. Er besteht zu 82 % aus Eisen, zu 16 % aus Nickel und zu 1 % aus Cobalt. Ein Abau durch BHP lohnt sich aber nicht ;-).Viele Grüße, Ihr Jörg Schenk aus Braunschweig

Wenn aus Kunden Aktionäre werden
Hallo Boerse-Aktuell Team, ich möchte mich auf diesem Wege herzlich für die Veröffentlichung meines Zypern-Fotos bedanken. Hier in Strandnähte bei Larnaka expandiert gerade Yum!, im speziellen die Tochter Taco Bell. Die Filiale steht kurz vor der Eröffnung, im Hintergrund sieht man die verpackten Möbel und noch dazu die Palme. In der Zwischenzeit verdient Yum! aber trotzdem da sich gleich in der Nachbarschaft Restaurants von Pizza Hut und KFC befinden. Meine Töchter Laura (16) und Julia (10) müssen also nicht Hungern und überlegen schon sich Aktien von Yum ins Depot zu legen. Viele Grüße und vielen Dank für euren tollen Job und große Unterstützung beim Depotaufbau. Ohne euch wüsste ich vermutlich bis heute nicht wer Yum überhaupt ist und was alles dazugehört. Meine beiden Kids haben sich über die Veröffentlichung sehr gefreut und es sollte ihnen auch eine zusätzliche Motivation sein sich mit Aktien zu beschäftigen. Besonders positiv überrascht war ich dass Ihr Team proaktiv gleich mehrere Hefte geschickt hat die ich natürlich gerne mit meinen Kids geteilt habe. Weiter so! Viele Grüße, Michael Ernst aus der Nähe von Regensburg)
Anmerkung der Redaktion:
Wir freuen uns über jeden Leserbrief, über Anregungen, Fragen gerne aber auch Kritik. Auf gehts – Ulrich Henning, Frank Behlau, Oliver Seibt vom Kundenservice und Joachim Brandmaier! lesen (und antworten) garantiert auf Ihre Email an: kundenservice@boerse-aktuell.de
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