Dresdner Börsentag, Januar 2012
Premiere in Dresden
Der Vortragssaal in Dresden platzte Ende Januar aus allen Nähten, als Joachim Brandmaier ans Mikrofon trat. So ein Zuspruch war nicht vorherzusehen, schließlich war es unsere erste Börsenveranstaltung in der sächsischen Hauptstadt.
Manchmal muss man sich als gebürtiger Westdeutscher erst wieder ins Bewusstsein rufen, dass in Dresden vor 25 Jahren Aktien noch als westliches Teufelszeug tituliert wurden. So erging es zumindest Joachim Brandmaier, als er das Publikum unbekümmert fragte, wer denn 1987 beim großen Börsencrash schon Aktien besaß. Logisch, dass sich da niemand meldete. Ein Besucher berichtete immerhin anschließend an unserem Messestand, dass er den Börsenkapitalismus schon vor der Wende beim MfS (Ministerium für Staatssicherheit, kurz Stasi) gelernt hat – "man muss ja schließlisch seenen Klassenfeend genn'".
Dresden überzeugte in allen Bereichen: ein attraktiver Veranstaltungsort direkt an der Elbe, ein interessiertes Publikum, optimistische Anleger, tolle Gespräche – rundum eine gelungene Veranstaltung. Sie können davon ausgehen: Das war nicht unser letzter Besuch. Aber davor geht es noch in einige andere Teile der Republik, als Nächstes sind Frankfurt und München dran. Am besten sichern Sie sich rechtzeitig eine Karte für Brandmaiers Vortrag!
Bei Brandmaiers Vortrag musste der Saal wegen Überfüllung geschlossen werden.
Zeitweise war kein Durchkommen mehr am Messestand von Börse Aktuell.