Prall gefüllte Auftragsbücher bei Trane

Klimatechniker eröffnet KI-Labor – und steht vor dem nächsten Rekordjahr.
Mit durchschnittlichen Kurssteigerungen von über 20 Prozent pro Jahr gehört Trane zu den dynamischsten Wachstumswerten der letzten 5 und 10 Jahre. Und die Chancen stehen gut, dass die Aktie weiter für Freude bei den Aktienbrieflesern sorgt. Denn der in Irland beheimatete Spezialist für Klimatechnik kann sich derzeit vor Aufträgen kaum retten. Vor allem die weltweit wachsende Zahl von Rechenzentren wirkt als Treiber; schließlich wollen all die stromgierigen Serverfarmen auch ordentlich gekühlt werden. Allein seit Jahresanfang ist der Auftragsbestand des Konzerns um rund ein Drittel auf nun fast elf Milliarden Dollar gewachsen.
Künstliche Intelligenz beschert Trane aber nicht nur jede Menge Nachfrage, das Unternehmen will die Technologie auch selbst verstärkt einsetzen. In Montreal hat Trane deshalb jüngst ein eigenes KI-Labor eröffnet; die kanadische Metropole gilt als Mekka der Branche. Mit rund 100 Entwicklern will Trane hier zusammen mit Universitäten und Wissenschaftlern nach Möglichkeiten suchen, wie künstliche Intelligenz im Gebäudesektor sinnvoll eingesetzt werden kann, um etwa den Stromverbrauch oder die Emissionen zu reduzieren.
Effizienteres Kühlen, Lüften und Heizen bleibt unabhängig vom KI-Boom ein langfristiger Wachstumsmotor für Trane. Denn in fast allen Branchen haben die Unternehmen Interesse daran, ihren Energieverbrauch zu senken und ihren CO2-Abdruck im Zaum zu halten – ob in Bürogebäuden, Supermärkten oder den Fabrikhallen dieser Welt. Die Kundschaft von Trane ist entsprechend breit gefächert. Wir trauen der Aktie auch in den kommen Jahren eine ordentliche Performance zu.
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