Wie kommt’s zu Börsenfeiertagen?
Leserfrage: Nachdem ich gelesen habe, dass am Montag in den USA die Börse geschlossen bleibt, habe ich mich gefragt, an welchen Tagen das hierzulande der Fall ist und wer darüber bestimmt. Können Sie mir da weiterhelfen?
Antwort: Im Grunde richtet sich die Börse hierzulande nach den bundesweiten Feiertagen. Geschlossen ist an Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, am Tag der Arbeit, Tag der deutschen Einheit sowie an Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen und Silvester. Am 30. Dezember findet zudem nur ein verkürzter Handel bis 14 Uhr statt, der das Börsenjahr abschließt. In den USA fallen die Schließzeiten der Wall Street weniger auf kirchliche und fast nur auf staatliche Feiertage: Unter anderem findet am Martin Luther King Day (19. Januar), dem Presidents‘ Day (16. Februar), Memorial Day (25. Mai), Independence Day (3. Juli), Thanksgiving (26. November) oder auch dem gestrigen Labor Day kein Kauf und Verkauf von Aktien statt. Dafür bleibt die Börse an Heiligabend zumindest etwas und an Silvester in der Regel uneingeschränkt offen. Verantwortlich dafür ist im Übrigen die jeweilige „Börsengeschäftsführung“ des Handelsplatzes, in Frankfurt also die Deutsche Börse, in New York die NYSE. Aber keine Sorge: Die meisten Börsenfeiertage liegen dieses Jahr bereits hinter uns – es wird also nicht an Möglichkeiten mangeln, erstklassige Wachstumsaktien ins eigene Depot zu legen.
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