Skip to content

  • Start
    • Das sind wir …
    • Brandmaier´s Meinung
    • Leserbriefe
    • Wir leben Börse …
    • Ihre Email an uns …
    • Kundenservice 0711-61414-111
  • Ticker
  • Fragen
  • Podcast
  • Newsletter
  • Service
    • Aktienbrief online lesen
    • Diamanten-Liste
    • Dividendenrendite-Liste
    • Persönliche Dividendenrenditen
    • Checkliste Branchenmischung
  • Vorträge
  • Login
Login

Wird die US-Verschuldung zur Gefahr?

26.08.2026

Leserfrage: „In dieser Woche hat die US-Verschuldung die 40-Billionen-Dollar-Grenze überschritten. Welche Gefahren drohen da besonders für den Aktienmarkt? Wie seht ihr das: Aktien verkaufen, kaufen oder gar nichts machen?“

Antwort: Zugegeben, bei solchen Summen wird einem normalen Menschen ziemlich schwindelig. Dass die Schulden steigen, ist aber nichts Ungewöhnliches. Als die USA 2008 erstmals mit mehr als 10 Billionen Dollar in der Kreide standen, gingen der berühmten Schuldenuhr in New York die Stellen aus. Niemand hatte es für möglich gehalten, dass der Staat je so weit in die Miesen rutschen könnte. Kritiker tauften damals die „debt clock“ (Schuldenuhr) um in „death clock“ (Todesuhr) … heute liegt die amerikanische Staatsverschuldung schon bei 40 Billionen Dollar! Und Donald Trump vermittelt nicht gerade den Eindruck, an soliden Staatsfinanzen interessiert zu sein.
Dennoch sind die Vereinigten Staaten natürlich nicht auf dem Weg in die Staatspleite! Aber nicht nur die USA häufen einen immer höheren Schuldenberg an, weltweit kommen die Regierungen mit ihren Einnahmen nicht klar und geben weit mehr aus, als sie einnehmen. Sage und schreibe 3,3 Milliarden Menschen leben in Ländern, die mittlerweile mehr Zinsen für Staats-schulden berappen, als sie für Bildung oder Gesundheit ausgeben.
Dass Schulden grundsätzlich eher eine schlechte als eine gute Sache sind, darüber sind sich die meisten einig. Allerdings sind Länder keine Privathaushalte. Sie müssen oft Schulden machen, um zu investieren. Auf diese Weise wird Wachstum erzeugt und die Steuereinnahmen steigen. Sparten die Länder hingegen „auf Teufel komm raus“, würde dies vermutlich zum Schrumpfen der Wirtschaft führen. Wichtig ist immer, dass ein Staat eine ausreichende Kreditwürdigkeit genießt, was bei den USA der Fall ist. Problematisch wird es erst, wenn ein Land seine Schulden nicht mehr tragen kann oder niemand mehr bereit ist, Staatsanleihen zu kaufen. Davon ist Amerika aber sehr weit entfernt.
Als Investor sollte man die Entwicklung also im Auge behalten, aber keine Panik schieben. Erst recht sollte man sich nicht davon abhalten lassen, weiter in Aktien zu investieren! Vor allem natürlich in erstklassige Unternehmen – die mit ihrem Geld übrigens oft viel besser umzugehen wissen als der Staat und die daher häufig auf hohen Barvermögen statt auf Schulden sitzen.

Views: 35

Post navigation

Vorheriger Beitrag

Schon angemeldet zu unserem Newsletter?

Antworten suchen

Keine Antwort gefunden? Dann stellen Sie doch einfach hier Ihre Frage an Frank Behlau, Oliver Seibt und Ernst-Ulrich Henning. Unsere drei Experten antworten Ihnen persönlich.

Frage stellen

Gerne auch telefonisch:
0711-61414-111

Bereits beantwortet:

  • Wird die US-Verschuldung zur Gefahr?

  • Schon angemeldet zu unserem Newsletter?

  • Schon einen bestellt?

  • Was bedeutet die Änderung der Verwahrart?

  • Meine Aktien vererben – aber wie?

  • Wann ist der beste Zeitpunkt zum Aktienkauf?

  • Gut schlafen mit Samsung?

  • Mögliche Sorgen bei Johnson & Johnson

  • Ist das Yum-Angebot interessant?

  • Wie viel Geld in Aktien?

  • Was tun bei Inflation?

  • Sammelklage gegen Danaher?

Impressum · Datenschutzhinweise Allgemeine Geschäftsbedingungen Widerrufsrecht Risikohinweise / Interessenkonflikte Bewerberinformationen Eingesandte Bilder Digitale Barrierefreiheit
Cookies
Diese Webseite verwendet nur notwendige Cookies, die für den Betrieb der Webseite erforderlich sind. Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren. Weitere Informationen finden Sie hier: Impressum / Datenschutzhinweise.


Verstanden

Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN