Die jährliche Liste des Schreckens …

Die jährliche Liste des Schreckens …
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die Welt wird zunehmend reicher. Reicher an Risiken. Zumindest geht das aus dem aktuellen Welt-Risiko-Bericht hervor, der immer im Januar vom Weltwirtschaftsforum (WEF) veröffentlicht wird. Die diesjährige Lektüre liest sich wie ein Horror-Thriller, denn sie warnt vor Konflikten zwischen Großmächten, Naturkatastrophen, Cyberattacken, Risiken durch unregulierte KI, Währungskrisen, Inflation, Schuldenkrisen, Terroranschlägen, Migration und Spekulationsblasen. Die Presse urteilt: „WEF so pessimistisch wie noch nie“.
Aber hat sich die Situation wirklich so dramatisch verschlimmert? Ich habe mir mal die alten WEF-Berichte und das Medienecho darauf angeschaut. Vor 10 Jahren brachte die WirtschaftsWoche den Welt-Risiko-Bericht mit zwei Worten auf den Punkt: „Alarmstufe Rot!“. Jahre zuvor las man „Globale Risiken: Es brennt an allen Ecken und Enden“ und davor „Die Bedrohungen für die Welt nehmen stark zu“. So oder so ähnlich klingt es in jedem Jahr, seit der Bericht 2004 das erste Mal veröffentlicht wurde.
Dieser massive Pessimismus ist nicht weiter verwunderlich, denn die Aufgabe des Welt-Risiko-Berichts ist es nun mal, schwarzzusehen. Also vor Risiken zu warnen. Sicher, das Leben ist immer lebensgefährlich. Und mit Gefahren müssen wir leben, auch an der Börse. Wenn ich auf meine über vier Jahrzehnte im Aktiengeschäft zurückblicke, kann ich mich nicht an ein einziges Jahr erinnern, an dem nicht irgendwelche Risiken in der Luft lagen.
Gefühlt haben die Gründe, sich zu fürchten, tatsächlich jedes Jahr zugenommen, was aber vor allem an den modernen Medien liegen dürfte und daran, dass wir immer besser informiert sind. Und sicherlich kann auch mal eine der Bedrohungen Realität werden. So wie 2007, als der Welt-Risiko-Bericht die Möglichkeit einer Finanzkrise auflistete. Trotzdem steht der Dow Jones heute rund 35.000 Punkte höher als vor der Finanzkrise.
In meinen Augen besteht deshalb das größte Risiko für einen Börsianer darin, künftige Kursanstiege zu verpassen, weil er sich aus Angst vor Risiken von seinen Aktien trennt. Deshalb empfehle ich zum Ausgleich, unbedingt auch etwas Optimistisches zu lesen. Zum Beispiel unseren Stuttgarter Aktienbrief, auch bekannt als Welt-Chancen-Bericht (und das Beruhigungsblättle aus Stuttgart) …
In diesem Sinne
Ihr

Joachim Brandmaier
und das gesamte Team des Stuttgarter Aktienbriefes
Was gibt es sonst aktuelles aus Stuttgart:
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