Dufte Übernahme bei Givaudan

Aktie zeigt Erholungstendenzen – aber noch rund 30 Prozent unter Höchstkurs.
Der Schweizer Riechstoffspezialist baut seine globale Marktposition regelmäßig mit Zukäufen aus. Kürzlich wurde das Management in Spanien fündig, wo man sich die Mehrheit an Eurofragance sichert. Das in Barcelona ansässige Unternehmen wurde bereits 1990 gegründet, ist auf fünf Kontinenten aktiv und hat sich auf Duftstoffe für Luxusparfüms sowie Düfte für Körperpflege- und Haushaltsproduktehersteller spezialisiert. Letztes Jahr kletterte der Umsatz von Eurofragance um 16 Prozent auf über 200 Millionen Euro. Mit dem Zukauf will Givaudan vor allem seine Position im lukrativen Geschäft mit den Herstellern hochwertiger Parfums weiter ausbauen.
Nicht gerade „dufte“ dürften die Aktionäre hingegen die Kursentwicklung der letzten zwei Jahre finden. Nach dem Allzeithoch 2024 mussten die Anteilscheine ordentlich Federn lassen. Auslöser war unter anderem der starke Schweizer Franken, der bei der Umrechnung der Auslandseinnahmen auf das Ergebnis drückt, aber auch ein generell etwas schwächeres Wachstum im Unternehmen.
Genau wie bei der letzten Kursschwäche 2022 – damals sackte die Aktie ebenfalls um rund 40 Prozent ab – sollte es sich aber auch dieses Mal auszahlen durchzuhalten. Zuletzt zog der Kurs schon wieder etwas an; seit März um etwa 20 Prozent. Noch bekommt man dieses erstklassige Unternehmen rund 30 Prozent unter Höchstkurs!
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