Emerson kann (mal wieder) überzeugen

Automatisierungsspezialist spürt Irankrieg – verdient aber mehr.
Rund ein Prozent Umsatzwachstum hat die Krise in Nahost Emerson im ersten Quartal gekostet. Da der US-Automatisierungsspezialist jedoch seine Profitabilität weiter verbessert hat und auf prall gefüllten Auftragsbüchern sitzt, kamen die jüngsten Quartalszahlen an der Wall Street gut an. Das zehnte Mal hintereinander wurden die Gewinnerwartungen übertroffen. Unter dem Strich kletterte der Umsatz um 3 Prozent und der Gewinn sprang sogar um 27 Prozent in die Höhe – das Volumen neuer Aufträge wuchs um 5 Prozent.
Einst ein klassischer Mischkonzern, hat sich Emerson in den vergangenen Jahren radikal neu ausgerichtet. Mit einer Reihe von Zu- und Verkäufen wurde der Fokus voll auf das Geschäft mit Industrie-Automatisierung und entsprechende Softwarelösungen gelegt. Bedient werden die unterschiedlichsten Branchen, darunter Stromversorger, Ölraffinerien, Halbleiterhersteller, aber auch Pharma- und Medizintechnikkonzerne – und das rund um den Globus. Zuletzt liefen insbesondere die Geschäfte in den USA und Indien sehr gut.
Die Emerson-Aktie bleibt unserer Ansicht nach ein renditeträchtiges Langfristinvestment. Hier stimmt die Kursentwicklung und auch hinsichtlich der Dividendenentwicklung gibt es nichts auszusetzen: Die Ausschüttung steigt seit 1957 (!) zuverlässig Jahr für Jahr.
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