McDonald’s liefert starken Jahresauftakt

Ungebrochener Wachstumskurs.
50.000 McDonald’s-Filialen soll es bis Ende 2027 rund um den Globus geben. Diesem vor einiger Zeit aufgestellten Ziel kommt der Burgerbrater aus Chicago beständig näher, mittlerweile zählt der Konzern mehr als 45.000 Fast-Food-Tempel (darunter knapp 1.400 in Deutschland). Damit entwickelt sich das Wachstum bei den Restaurants sogar noch konstanter als beim herausragenden Langfristchart. Und jede neue Filiale steigert den McDonald’s-Umsatz weiter – im ersten Quartal gelang mit 6,5 Milliarden Dollar an Erlösen der beste Jahresauftakt in der langen Unternehmensgeschichte. Auch der Gewinn konnte zulegen, um sechs Prozent auf knapp 2 Milliarden Dollar. Das bezieht sich wohlgemerkt auf den Konzern, der die überwiegende Mehrheit der Filialen von Franchisenehmern betreiben lässt und gegen Bezahlung lediglich den Namen ausleiht und für Technik, Produkte sowie das Marketing sorgt. Schaut man auf den Umsatz der Restaurants, waren die Fast-Food-Liebhaber insgesamt sogar für satte 34 Milliarden Dollar beim goldenen M essen!
An der Börse kamen die zuletzt eher vorsichtigeren Töne von „Megges“-Chef Chris Kempczinski hingegen weniger gut an. Der langjährige Vorstand hatte darauf hingewiesen, dass einkommensschwächere Kunden – im Grunde die klassische Zielgruppe – weiter mit Sparmenüs geködert werden müsse, was auf die Gewinnmarge drücke. Angesichts der dennoch kletternden Geschäftszahlen möchten wir dazu anmerken: Solche Probleme hätten viele Unternehmen gern! Die McDonald’s-Aktie ist seit ihrem Hoch im Februar zwar etwas zurückgekommen, auf lange Sicht bleibt das lukrative Franchisemodell verbunden mit dem immerwährenden Hunger der Menschheit und einer extrem starken Marke jedoch ein wahrer Gewinnbringer – auch an der Börse!

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