Becton Dickinson hebt den Gewinnausblick an

Wann folgt die Aktie der positiven Geschäftsentwicklung?
Die Geduld der Becton-Dickinson-Aktionäre wird weiter auf die Probe gestellt. Zwar zeigt der Langfristchart neben vielen Aufwärtsphasen auch zwei längere Schwächeperioden (rund um die Jahrtausendwende und im Anschluss an die Finanzkrise), doch selten sind die geschäftliche Entwicklung des Spritzenkönigs und der Aktienkurs stärker auseinandergedriftet als aktuell. Das zeigt sich beispielsweise auch daran, dass die Dividendenrendite auf den höchsten Stand dieses Jahrtausends geklettert ist: 2,8 Prozent erhalten Neueinsteiger derzeit beim Dividendenaristokraten (die Ausschüttung wird seit 1972 stets gesteigert). Außerdem hat der Konzern angekündigt, zwei Milliarden Dollar aus dem Verkauf der Diagnostiksparte Anfang des Jahres in Aktienrückkäufe zu investieren.
Zufrieden war man bei Becton mit der jüngsten operativen Entwicklung. „Wir haben bei Umsatz, Margen und Gewinn pro Aktie unsere Erwartungen übertroffen“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Tom Polen. In der Folge hat der Medizintechniker aus New Jersey auch die Prognose fürs Gesamtjahr angehoben. Der Gewinn pro Aktie soll nun in einer Spanne zwischen 12,52 Dollar und 12,72 Dollar landen (zuvor: 12,35 bis 12,65 Dollar). An der Börse hat sich dieser Optimismus offenbar aber noch nicht herumgesprochen. Wir raten daher, die tiefen Kurse zum Einstieg zu nutzen!
Views: 188
