Was ist los mit Essilor?

Seltene Chance beim Sehhilfeexperten.
Langfristig betrachtet ist der Aktienchart von EssilorLuxottica über jeden Zweifel erhaben. Man braucht allerdings keine Brille aus dem großen Markensortiment des Konzerns, um zu sehen, dass der Titel an der Börse derzeit alles andere als einen Lauf hat. Von Höchstkursen oberhalb von 300 Euro sind keine 200 Euro mehr übriggeblieben. Zumindest Stand jetzt. Denn es ist ja keineswegs so, dass künftig immer weniger Menschen Brillen benötigen würden und die Aktie daher zurecht an Boden verliert. Im Gegenteil: Studien kommen zum Schluss, dass im Jahr 2050 die Hälfte der Weltbevölkerung kurzsichtig sein wird. Entsprechend positiv sehen auch weiterhin die Prognosen der Experten bezüglich Essilor aus: Dieses Jahr dürfte der Weltmarktführer demnach mit 2,7 Milliarden Euro einen Rekordgewinn erzielen, nächstes Jahr sind dann schon mehr als 3 Milliarden drin.
Die Schwächephase an der Börse sollte daher nicht von Dauer sein, vermutlich war die Aktie zwischenzeitlich durch den Hype bei smarten Brillen einfach zu schnell gestiegen. Durch den Rückgang ist die Bewertung jedenfalls wieder in einem gesunden Maß, das künftige Kurssteigerungen realistisch erscheinen lässt. In unseren Augen bietet Essilor gerade eine interessante Einstiegs- oder Nachkaufmöglichkeit!
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