BHP setzt immer mehr auf Kupfer

Milliardeninvestitionen in Chile geplant.
Die Escondida-Mine in der chilenischen Atacama-Wüste gilt als größte Kupferförderstätte der Welt – und gehört zu knapp 60 Prozent unserem Wachstumskonzern BHP! Um die Mine weiter auszubauen und zudem fit für die Zukunft zu machen, plant der australische Bergbauriese, in den nächsten zehn Jahren mindestens zehn Milliarden US-Dollar in die Hand zu nehmen. Die ersten Genehmigungen dafür wurden nun erteilt – bis Mitte der 2030er-Jahre möchte man mit den Maßnahmen den Kupferabbau vor Ort verdoppeln. Das rote Metall ist (etwa in Solarmodulen oder Windrädern) für den Erfolg der Energiewende ebenso essenziell, wie für Elektroautos oder das Aufrüsten der Stromnetze und den Ausbau der Rechenzentren.
Insofern dürfte BHP mit dem Fokus auf Kupfer gut fahren; fürs Ende Juni abgelaufene Geschäftsjahr prognostizieren Analysten bereits einen kräftigen Gewinnanstieg auf 11,8 Milliarden US-Dollar. Und im angelaufenen Bilanzjahr rechnen sie mit einem erneut zweistelligen Plus und 13,1 Milliarden Dollar Überschuss. Darum dürfte auch die Dividende angehoben werden: Bei der „Schlusszahlung“ fürs 2026er-Geschäftjahr im September könnte es um ein Viertel nach oben gehen. Apropos: Nach oben ging es in den vergangenen Monaten auch mit der Aktie – die Ende Juni ein neues Allzeithoch erreicht hat. Im tendenziell eher zyklischen Rohstoffsektor bleibt BHP unser Favorit!
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