Commonwealth Bank erhöht Dividende

Australische Großbank trotzt schwächelndem Immobilienmarkt mit Rekordjahr.
Langfristig steigende Kurse und satte Dividenden – so kennen und lieben unsere Leser die Aktien der australischen Commonwealth Bank. Natürlich gilt es auch bei diesem Wachstumswert hin und wieder Schwankungen auszuhalten; wie etwa im Mai, als der Kurs an einem einzigen Tag zehn Prozent absackte, weil die australische Regierung Steuervergünstigungen für Immobilienkäufer gestrichen hatte. Als Nummer eins im Hypothekengeschäft in Down Under ist die Commonwealth Bank durchaus abhängig von der Stimmung am Häusermarkt.
Und der hat zuletzt in der Tat etwas geschwächelt, vor allem weil die australische Notenbank die Zinsen drei Mal infolge angehoben hat. Den in Sydney ansässigen Finanzriesen hat das jedoch nicht davon abgehalten, den Gewinn weiter zu steigern. Im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Überschuss um sieben Prozent auf rund elf Milliarden australische Dollar – das erfolgreichste Jahr in der 115-jährigen Firmengeschichte. Klar, dass auch bei der Dividende eine Schippe draufgelegt wird: Die Schlusszahlung, die Ende September an die Aktionäre ausgeschüttet wird, klettert von 2,60 auf 2,70 Austral-Dollar.
Für das neue Geschäftsjahr schlägt das Management hinsichtlich des Immobilienmarktes zwar vorsichtigere Töne an, dennoch soll das Wachstum im wichtigen Hypothekengeschäft bei ordentlichen vier bis fünf Prozent liegen. Die Aktie der Commonwealth Bank gehört in unseren Augen weiter klar zur ersten Liga im Bankensektor.
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