LVMH schlägt sich besser als erwartet

Uhren und Schmuck glänzen.
Dass es die Unternehmen aus dem Luxussektor derzeit nicht ganz so einfach haben, ist keine neue Erkenntnis. Zunächst fuhren chinesische Kunden, die lange Zeit die Nachfrage nach Luxusgütern angekurbelt hatten, ihre Einkäufe zurück. Im Frühjahr kam dann aufgrund des Iran-Kriegs auch noch eine schwächere Nachfrage aus dem Nahen Osten hinzu. Wie hat sich vor diesem herausfordernden Hintergrund der französische Branchenriese LVMH im ersten Halbjahr 2026 geschlagen?
Überraschend ordentlich: Umsatz und Gewinn gingen zwar erwartungsgemäß leicht zurück, aber weniger stark als befürchtet. Während die Bereiche Lederwaren und Mode etwas schwächelten, legten die Sparten Wein und Spirituosen sowie Uhren und Schmuck zu. Vor allem das Schmuckgeschäft erweist sich derzeit als Lichtblick, denn Goldringe und -armbänder sind bei der wohlhabenden Kundschaft stark gefragt.
Für das Gesamtjahr prognostizieren Experten weiterhin ein leichtes Plus bei Umsatz und Gewinn. Ab 2027 wird dann wieder mit einem kräftigeren Wachstum gerechnet; vor allem beim Gewinn, für den zweistellige Zuwachsraten in Aussicht gestellt werden. Gut möglich also, dass die derzeitigen Kurse sich im Nachhinein als tolle Kaufchance herausstellen!
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