Becton Dickinson investiert Milliarden in Amerika

Stärkung der Marktposition.
Becton Dickinson baut seine US-Produktion massiv aus. Der Medizintechnikkonzern hat mit der Regierung eine Vereinbarung über Investitionen von insgesamt 19 Milliarden Dollar getroffen. Davon fließen 3 Milliarden Dollar direkt in den Ausbau strategischer Standorte in den USA. Die inländischen Produktionskapazitäten für wichtige medizinische Verbrauchsprodukte sollen dadurch um rund fünf Milliarden Einheiten pro Jahr steigen. Dazu zählen unter anderem Spritzen, Nadeln und Katheter.
Im Gegenzug wird der Konzern von möglichen künftigen Zöllen auf betroffene Produkte entlastet. Für unseren Wachstumswert bedeutet der Deal vor allem mehr Planungssicherheit und eine noch stärkere Position im wichtigen US-Gesundheitsmarkt.
Vom bisherigen Höchstkurs von gut 225 Dollar ist die Becton-Aktie aktuell zwar noch etwa 20 Prozent entfernt. Immerhin hat sich der Kurs gegenüber seinem Jahrestief aber bereits um rund 30 Prozent erholt. Angesichts des recht konjunkturunabhängigen Geschäfts und der guten langfristigen Perspektiven bietet der Anteilschein weiterhin interessantes Aufholpotenzial!
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