Bei der Commonwealth Bank klingelt die Kasse

Dividende wird weiter angehoben.
Mit einem Plus von fast sieben Prozent ist die Aktie der Commonwealth Bank gestern so stark gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Auslöser war – wie könnte es derzeit anders sein – der Leistungsausweis. Im ersten Geschäftshalbjahr, das bis zum 31. Dezember gelaufen ist, hat das australische Finanzinstitut trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen besser verdient als von den Analysten erwartet. Der Gewinn ist um fünf Prozent auf 5,4 Milliarden australische Dollar geklettert. Beim für die Bank wichtigeren sogenannten „Cash-Gewinn“ lag das Plus bei sechs Prozent. Sowohl auf der Einlagenseite als auch bei Krediten konnte das Geldhaus solide Zuwächse verzeichnen. Mit der Ausschüttung geht es ebenfalls erneut nach oben: Die am 30. März fällige Zwischendividende klettert um gut vier Prozent auf 2,25 australische Dollar je Aktie. Diese ist wie üblich „fully franked“, also bereits voll versteuert, weshalb für Aktionäre keine Quellensteuer anfällt. Zusammen mit der im September gezahlten Schlussdividende von 2,60 Dollar ergibt sich die höchste Gewinnbeteiligung in der Geschichte der Commonwealth Bank.
Zwar liegt die Inflation auf dem fünften Kontinent seit einiger Zeit über der geplanten Zielgröße der Notenbank, was diese auch bereits wieder zu einer Zinserhöhung veranlasst und ein wenig auf die Verbraucherstimmung gedrückt hat, die Wirtschaft läuft dennoch prima. „Das Wachstum hat sich im ersten Halbjahr verstärkt, angetrieben durch eine steigende Nachfrage und zunehmende Investitionen in KI und Energieinfrastruktur“, erklärte der seit bald acht Jahren amtierende Vorstandschef Matt Comyn. Auch die Bank selbst will weiter in Technologie und künstliche Intelligenz investieren, um die Profitabilität zu steigern. Als Aktionär dürfte man damit auch künftig an einem modernen und stark positionierten Finanzinstitut beteiligt sein – und kann sich weiterhin jedes halbe Jahr auf eine hübsche Ausschüttung freuen!
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