BHP mit Allzeithoch und sattem Dividendenplus

Rohstoffriese erzielt mehr Gewinn mit Kupfer als mit Eisenerz.
Früher hing der australische Minenkonzern stark am Geschäft mit Eisenerz – und damit vor allem an der Nachfrage chinesischer Stahlkocher. Inzwischen ist BHP aber breiter aufgestellt: Der Rohstoffriese hat massiv in den Bereich Kupfer investiert und das zahlt sich nun aus. Im ersten Halbjahr (das Geschäftsjahr beginnt im Juli) steuerte Kupfer 51 Prozent zum operativen Gewinn bei – im Vorjahr waren es noch 42 Prozent.
Die höhere Kupferproduktion und gestiegenen Preise für rote das Metall sowie Wachstum im traditionellen Eisenerzgeschäft haben BHP ein starkes Halbjahr beschert: Unter dem Strich kletterte der Umsatz um 11 Prozent und der Gewinn um 28 Prozent. Das kam an der Börse diese Woche gut an; die Aktie markierte daraufhin ein neues Allzeithoch. Auch bei der Dividende geht es deutlich aufwärts. Nachdem die Ausschüttung in den letzten Jahren reduziert worden war, macht die Zwischendividende (fließt Ende März) nun einen 46-prozentigen Sprung auf 73 US-Cent je Aktie.
Rohstoffaktien sind bekannt dafür, dass es weder beim Aktienkurs noch bei der Ausschüttung schnurstracks nach oben geht. Unser Favorit BHP zeigt jedoch ein ums andere Mal, dass es sich hier lohnt, investiert zu bleiben. Denn auf lange Sicht schwankt der Aktienkurs in immer neue Höhen und nebenbei fließen satte Dividenden.
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