Home Depot: Besser als erwartet!

Aussichtsreicher Dividendenaristokrat.
Im Dezember hatten wir an dieser Stelle bereits angekündigt, dass bei Home Depot der Gewinn wahrscheinlich wegen der ausgebliebenen Hurrikanesaison etwas niedriger ausfallen dürfte. Zusätzlich drückte die anhaltende Unsicherheit der Verbraucher und der schwache Immobilienmarkt auf die Verkäufe. Jetzt wissen wir mehr, denn die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (endete im Januar) liegen auf dem Tisch. Und wir stellen fest: Genauso ist es gekommen! Allerdings fiel das Ergebnis mit einem Gewinnrückgang von gerade mal vier Prozent besser aus, als von vielen Analysten erwartet.
Im neu angelaufenen Jahr dürften Gewinn und Umsatz wieder steigen. Home Depot ist mit seinen 2.349 Niederlassungen die größte Baumarktkette der Welt, allerdings befinden sich die Filialen zu 100 Prozent in Nordamerika. 182 davon in Kanada, 140 in Mexiko, alle anderen in den USA. Diese Konzentration könnte sich als Vorteil erweisen, wenn Donald Trump seine geplante 200-Milliarden-Dollar-Spritze für den Immobilienmarkt setzt. Konkret will er durch den massiven Kauf von Hypothekenanleihen die Zinsen für Immobiliendarlehn senken und damit das Interesse am Hauskauf ankurbeln. Und wenn erst einmal ein Häuschen den Besitzer wechselt, dann führt erfahrungsgemäß der erste Gang des Käufers in den nächsten Home Depot, um sich mit entsprechendem Renovierungsmaterial auszustatten. Aber auch ohne Trumps Spritze bleibt die Aktie aussichtsreich, Zumal es sich hier um einen Dividendenaristokratenhandelt, der aktuell beim Einstieg bereits 2,5 Prozent Rendite bietet – Tendenz steigend!
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