Unilever profitiert von den Schwellenländern

Magnum wirbelt Zahlen durcheinander, Ausblick bleibt positiv.
Wegen der Abtrennung der Eiscremesparte sind die Zahlen fürs abgelaufene Geschäftsjahr bei Unilever (wie erwartet) ganz schön durcheinandergewirbelt worden: So ging der Umsatz um 17 Prozent zurück, dafür kletterte der Gewinn um 65 Prozent. Das Jahr 2025 war also wenig aussagekräftig, was die langfristige Entwicklung betrifft. Deshalb blickten die Anleger bei der Veröffentlichung der Zahlen gespannt auf den Ausblick. Und der fiel positiv aus: Trotz aktuell mauer Geschäfte in den USA und in Europa will der britische Konsumgüterkonzern seinen Umsatz dieses Jahr um rund vier Prozent steigern. Das Wachstum dürfte dabei vor allem durch die starke Positionierung Unilevers in Schwellenländern wie Indien, Indonesien oder auch dem wichtigen Markt in China zustandekommen. Außerdem will der Markeninhaber von Knorr, Pfanni, Domestos und Rexona kräftig eigene Anteilscheine vom Markt fischen und kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden Euro an.
Aktuell steht die Aktie des großen Markenkonzerns bei 61 Euro, bis zum Allzeithoch fehlt also nicht mehr viel. Dennoch dürfte sich ein Einstieg langfristig weiterhin lohnen.
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